Einrichtung
Name der Einrichtung:
Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V. in Verbindung mit der Tochtergesellschaft ASW+W gGmbH und dem Inklusionsunternehmen iD | integrierte Dienste gGmbH
Adresse:
Im Seewinkel 3
77652 Offenburg
Träger:
–
Kontakt bei Fragen:
Philipp Ludäscher – Projektleitung CO2-neutrale Lebenshilfe (philipp.ludaescher@lebenshilfe-offenburg.de)
Achim Feyhl – Geschäftsführer ASW+W gGmbH, Geschäftsführer iD gGmbH, Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V. (achim.feyhl@lebenshilfe-offenburg.de)
weiterführende Links:
www.lebenshilfe-offenburg.de
PROJEKT
Themenfeld:
Energie, Mobilität, Vepflegung, Bewusstsein, Ressourcen
Projektziele:
Bestandteil unseres Leitbildes ist die Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen. Dies kann uns ökologisch nur durch grünen Strom, einer emissionsfreien Mobilität und emissionsfreien Gebäuden gelingen.
Im Zuge des Projektes CO2-neutrale Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V. setzen wir bei der Mobilität zunehmend auf Elektrofahrzeuge. Mit derzeit 59 Elektrofahrzeugen sind somit knapp 60% der Kfz im Fuhrpark elektrisch betrieben, welche an unseren insgesamt 43 Ladepunkten mit Ökostrom aus größtenteils eigenen PV-Anlagen aufgeladen werden können.
Der bisherige und weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur auf vorerst geplante 51 Ladepunkte wird dabei von unserem gemeinnützigen Inklusionsunternehmen integrierte Dienste gGmbH (iD gGmbH) begleitet.
Unsere Standorte sind oder werden, wo es die Infrastruktur zulässt, mit PV-Anlagen ausgerüstet, fossile Brennstoffe sollen, wenn möglich, durch Wärmepumpen und Fernwärme etc. ersetzt werden.
Zusätzlich achten wir beim Einkauf auf Regionalität und Zulieferer, welche diesen Nachhaltigkeitsgedanken auch verfolgen.
Welche Maßnahmen wurden durchgeführt?
- Ausbau E-Mobilität
- Bezug von 100% Ökostrom
- Bezug von Biogas
- PV-Anlagen (in Verbindung mit Energiespeicher, Wärmepumpen)
- CO2-neutrale Neubauten
- Reduzierung des Strom- und Wärmeverbrauchs durch Optimierung der Anlagen, energetische Sanierungen sowie Schulung der Mitarbeitenden und Bewohner*innen im Unternehmen.
- Reduzierung von Verpackungsmüll, zentrale Steuerung der Müllentsorgung, enge Zusammenarbeit mit Müllentsorgungsunternehmen.
- Eröffnung eines Marktes (Einzelhandel) mit Bistro in Oberkirch: Handel mit ausschließlich regionalen und Bio-/Fair-Trade-Produkten. Diese werden auch im Bistro zum Backen und Mittagstisch eingesetzt. Unsere Wohnhäuser sollen in naher Zukunft zum Kochen aus dem Markt beliefert werden, eine eigene Kantine wird aufgebaut, die ebenso diese Produkte einsetzt.
Wie viele Personen haben teilgenommen? (falls zutreffendend)
/
Wurde das Ziel / die Ziele erreicht?
Aufgrund des hohen Umfangs des Projektes und auch z.T. langfristigen und kostenintensiven Maßnahmen konnte das Ziel noch nicht zu 100% erreicht werden, sofern dies überhaupt möglich ist. Wir konnten jedoch schon viele Maßnahmen erfolgreich umsetzen und kommen dem Ziel täglich näher.
Welche positiven Effekte konnten erreicht werden?
- Energieverbrauch senken (CO2-Ausstoß und Kosten)
- Mitarbeitende und Bewohner*innen gehen bewusster mit der Energie um
Was kann besser gemacht werden?
/
Ist dieses Projekt für eine Wiederholung / Durchführung in einer anderen Einrichtung geeignet? Warum?
Dieses Projekt ist durchaus bei anderen Einrichtungen umsetzbar, da es sich nicht auf eine einzige Maßnahme beschränkt. Mit vielen kleinen Maßnahmen kann viel Positives bewirkt werden.
Mittel zur Finanzierung:
eigene Mittel
Drittmittel (z.B. Förderungen): Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen (KfW, L-Bank, BAFA,…)